Felix

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Du überlegst, deine erste Mehrtagestour in den Bergen zu machen? Eine 3-Tage-Hüttentour für Anfänger ist dafür super geeignet. Man ist lange genug unterwegs, um richtig in die Natur einzutauchen, aber nicht so lange, dass es gleich zu viel wird.

Stell dir vor: Du wanderst tagsüber durch tolle Landschaften und abends sitzt du gemütlich auf einer Hütte. Klingt gut, oder? Aber bevor du losziehst, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Von der Routenwahl bis zur richtigen Ausrüstung – wir helfen dir, den Einstieg ins Bergabenteuer zu finden.

Die richtige Tour für Anfänger wählen

Die erste Hüttentour soll ein Erfolgserlebnis sein. Deshalb ist die Wahl der richtigen Route entscheidend.

Für den Einstieg eignen sich Touren mit kurzen Tagesetappen. Etwa 10 bis 15 Kilometer pro Tag sind ein guter Richtwert. Auch der Höhenunterschied spielt eine Rolle.

500 bis 800 Höhenmeter im Aufstieg sind für die meisten Anfänger gut machbar. Eine dreitägige Tour ist oft ideal. Sie ist lang genug, um in den Rhythmus zu kommen, aber nicht so lang, dass sie überfordert.

Es ist wichtig, ehrlich zum eigenen Fitnesslevel zu sein. Regelmäßige Bewegung im Alltag ist eine gute Basis. Wer gewohnt ist, mit einem Rucksack zu wandern, hat einen Vorteil.

Die Fähigkeit, mehrere Stunden bergauf zu gehen, ist ebenfalls wichtig. Achte auf die Wegbeschaffenheit. Gut markierte Wege ohne technische Schwierigkeiten sind am besten. Die Schwierigkeitsgrade T1 bis T2 auf der SAC-Skala sind für Einsteiger gut geeignet.

Eine gute Anfängertour zeichnet sich durch überschaubare Etappen und gut ausgebaute Wege aus. So bleibt Zeit, die Natur zu genießen und sich an das Hüttenleben zu gewöhnen.

Es geht nicht darum, Rekorde zu brechen, sondern darum, Freude am Bergwandern zu finden. Flexibilität ist ebenfalls ein Pluspunkt. Routen mit mehreren Hütten bieten Optionen, falls eine Etappe zu anstrengend wird.

Bei der Planung sollte man auch die Jahreszeit berücksichtigen. Später Juni bis Anfang Oktober ist meist die beste Zeit. Außerhalb dieser Periode können Hütten geschlossen sein oder es liegt noch Schnee. Der September ist oft eine gute Wahl. Das Wetter ist meist stabil und es sind weniger Leute unterwegs.

Die Abende in den Hütten sind oft das Schönste. Gemeinsames Essen, das Teilen von Geschichten und die Ruhe vor dem nächsten Tag – das macht den Charme einer Hüttentour aus.

Beste Jahreszeit und Wetterbedingungen

Berglandschaft mit Wanderweg und blauer Himmel

Die beste Zeit für eine Hüttentour in den Alpen ist generell von Ende Juni bis Anfang Oktober. In diesem Zeitraum sind die meisten Hütten geöffnet und die Wege sind in der Regel schneefrei. Der Hochsommer, also Juli und August, ist gleichzeitig die beliebteste Zeit. Das bedeutet aber auch, dass es voller wird. Eine Reservierung ist dann fast schon Pflicht.

Wenn du es etwas ruhiger magst, ist der September oft eine gute Wahl. Das Wetter kann dann noch stabil sein, und die großen Touristenströme haben nachgelassen. Das macht den September zu einer idealen Zeit für Anfänger.

Im Frühsommer, also im Juni, kann es in höheren Lagen noch Schneefelder geben. Auch können Wegmarkierungen zu Beginn der Saison manchmal beschädigt oder weniger gut sichtbar sein. Das ist etwas, worauf man achten sollte.

Außerhalb der Hauptsaison, also im Mai oder bis in den späten Oktober hinein, sind Touren in tieferen Lagen gut machbar. Wenn deine Tour aber ins Hochgebirge führt, wird es zu diesen Zeiten schnell anspruchsvoll. Ohne spezielle Ausrüstung wie Steigeisen und Eispickel, und ohne die nötige Erfahrung im Umgang damit, ist das dann eher kein einfaches Wandern mehr.

Das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern. Selbst im Sommer kann es zu Hagel oder Gewittern kommen. Nebel kann die Sicht stark einschränken. Es ist wichtig, sich auf wechselnde Bedingungen einzustellen. Das Wetter ist nicht nur Kulisse, sondern ein aktiver Teil des Abenteuers. Es bestimmt, wie weit man kommt und wie schnell man vorankommt.

Die Berge sind nicht unfreundlich, wenn man dort nicht weiterkommt. Oft liegt es daran, dass Körper und Geist nicht auf die Anforderung vorbereitet sind. Sicheres Wandern beginnt lange vor dem ersten Schritt. Die eigentliche Arbeit passiert Wochen oder Monate vorher, durch stetige Anstrengung, die Ausdauer und Kraft aufbaut.

Routenplanung und Hüttenreservierungen

Die Planung deiner ersten Mehrtageswanderung mit Hüttenübernachtungen ist ein wichtiger Schritt. Sie sorgt dafür, dass du sicher

und gut vorbereitet unterwegs bist. Eine gute Routenplanung berücksichtigt nicht nur die Distanz, sondern auch den Höhenunterschied und die zu erwartenden Gehzeiten.

Es ist ratsam, sich an Etappen von etwa 10 bis 15 Kilometern pro Tag zu halten, mit einem Höhenunterschied von 500 bis 800 Metern. Das ist für Anfänger gut machbar und lässt Raum für Pausen und unerwartete Verzögerungen.

Für die Planung selbst gibt es verschiedene Hilfsmittel. Klassische Wanderkarten sind immer noch eine gute Wahl, aber digitale Karten und Apps wie Outdooractive oder Komoot können ebenfalls sehr nützlich sein. Sie zeigen oft auch die Schwierigkeitsgrade der Wege an und erlauben eine bessere Einschätzung der Steilheit. Wichtig ist, die geplanten Zeiten nicht zu knapp zu kalkulieren. Plane immer Pufferzeiten ein. Das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern, und auch die eigene Kondition ist nicht immer konstant. Ein zu straffer Zeitplan kann schnell zu Stress führen.

Bei der Hüttenreservierung ist es ratsam, frühzeitig aktiv zu werden, besonders wenn die Tour in die Hauptsaison fällt, also in die Monate Juli und August. Beliebte Hütten sind oft schon Wochen oder sogar Monate im Voraus ausgebucht. Viele Hütten bieten Online-Buchungssysteme an. Es ist auch gut zu wissen, dass nicht alle Hütten Kartenzahlungen akzeptieren. Daher sollte immer genügend Bargeld für die Übernachtung und Verpflegung mitgenommen werden. Eine Mitgliedschaft in einem Alpenverein kann sich lohnen, da Mitglieder oft Rabatte auf Übernachtungen und Verpflegung erhalten.

Hier eine kleine Checkliste für die Planung:

  • Kartenmaterial: Besorge dir detaillierte Karten der Region (z.B. Alpenvereinskarten).

  • Route festlegen: Plane die Tagesetappen unter Berücksichtigung von Distanz, Höhenmetern und Gehzeit.

  • Hütten auswählen: Informiere dich über die Hütten entlang der Route und deren Ausstattung.

  • Reservieren: Buche die Hüttenunterkünfte rechtzeitig, besonders in der Hochsaison.

  • Notfallkontakte: Notiere dir wichtige Telefonnummern (Bergrettung, Hüttenwirte).

Bei der Planung ist es hilfreich, sich nicht nur auf die reine Gehzeit zu verlassen. Faktoren wie das Gelände, das eigene Tempo und die Notwendigkeit von Pausen spielen eine große Rolle. Lieber eine halbe Stunde länger einplanen und entspannt ankommen, als unter Zeitdruck zu geraten.

Fitness und Vorbereitung

Wanderer auf einem Bergpfad mit Rucksäcken und Stöcken.

Bevor es auf die erste Hüttentour geht, ist eine gute Vorbereitung das A und O. Es geht darum, den Körper langsam an die Belastung zu gewöhnen und sicherzustellen, dass du die Tour genießen kannst. Regelmäßige Bewegung im Alltag ist ein guter Anfang.

Beginne mit regelmäßigen Tageswanderungen, am besten mit einem Rucksack, der schon ein wenig Gewicht enthält. So lernst du, wie sich das zusätzliche Gewicht auf deinen Körper auswirkt, besonders bei Abstiegen, die Knie und Knöchel stark beanspruchen können. Auch andere Ausdauersportarten wie Radfahren oder regelmäßiges Treppensteigen helfen, die Grundfitness aufzubauen. Achte darauf, ausreichend zu schlafen und genug zu trinken – das ist oft wichtiger als man denkt.

Es ist ratsam, die geplanten Etappen realistisch einzuschätzen. Nutze Karten oder Wander-Apps, um Höhenunterschiede und geschätzte Gehzeiten zu ermitteln. Plane lieber etwas mehr Zeit ein, als du denkst zu brauchen. Pausen sind wichtig, um neue Energie zu tanken und die Landschaft zu genießen. Das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern, daher ist Flexibilität bei der Routenwahl von Vorteil. Wähle Touren, bei denen es auch mal möglich ist, eine Etappe abzukürzen oder früher ins Tal abzusteigen, falls nötig.

Eine gute Packliste für die Hüttentour hilft, unnötiges Gewicht zu vermeiden. Ziel ist es, den Rucksack so leicht wie möglich zu halten, idealerweise zwischen 8 und 10 Kilogramm für Anfänger. Weniger Gewicht bedeutet mehr Komfort auf dem Weg.

Die Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer gelungenen Hüttentour. Ein fitter Körper und ein klarer Plan machen den Unterschied zwischen einer anstrengenden Plackerei und einem unvergesslichen Bergerlebnis. Nimm dir die Zeit, dich gut vorzubereiten, dann steht dem Abenteuer nichts mehr im Wege.

Ausrüstung für die Hüttentour

Die richtige Ausrüstung ist das A und O für eine gelungene Hüttentour. Jedes Gramm zählt, denn du trägst alles selbst. Eine gute Vorbereitung bei der Packliste erspart unnötiges Gewicht und stellt sicher, dass du für alle Eventualitäten gerüstet bist.

Ein stabiler Rucksack mit etwa 30 bis 40 Litern Volumen ist ideal für eine Mehrtages-Hüttentour. Er sollte über einen guten Hüftgurt und gepolsterte Schultergurte verfügen, um das Gewicht optimal zu verteilen. Ein integrierter Regenschutz ist ebenfalls wichtig, da das Wetter in den Bergen schnell umschlagen kann.

Bei den Schuhen gilt: keine Kompromisse. Knöchelhohe, gut eingelaufene Wanderschuhe mit einer festen Sohle und gutem Profil sind unerlässlich. Sie bieten Halt auf unterschiedlichem Untergrund, schützen vor Nässe und beugen Blasen vor. Leichte Turnschuhe sind hier fehl am Platz.

Die Kleidung sollte nach dem Zwiebelprinzip gewählt werden. Mehrere dünne Schichten sind besser als eine dicke. Dazu gehören:

  • Eine feuchtigkeitsableitende Basisschicht

  • Eine isolierende Zwischenschicht (z.B. Fleece oder Daunenjacke)

  • Eine wind- und wasserdichte Außenschicht (Hardshell-Jacke und -Hose)

  • Wechselwäsche und warme Socken

In den Hütten ist ein Hüttenschlafsack Pflicht. Er sorgt für Hygiene und ist meist aus Baumwolle oder Seide gefertigt, was ihn leicht und klein packbar macht. Vergiss auch nicht eine Stirnlampe mit Ersatzbatterien – sie ist Gold wert, falls du im Dunkeln ankommst oder im Lager aufwachst.

Weitere wichtige Dinge, die in deinen Rucksack gehören:

  • Sonnenschutz: Sonnenbrille, Sonnencreme mit hohem LSF und eine Kopfbedeckung sind bei Sonnenschein in den Bergen unverzichtbar.

  • Erste-Hilfe-Set: Klein, aber wichtig. Pflaster, Blasenpflaster, Schmerzmittel und persönliche Medikamente sollten immer dabei sein.

  • Navigationshilfen: Eine Wanderkarte und ein Kompass oder eine GPS-App auf dem Handy (mit Offline-Karten!) sind ratsam.

  • Verpflegung: Ausreichend Wasser und energiereiche Snacks wie Müsliriegel oder Nüsse für unterwegs.

  • Hygieneartikel: Zahnbürste, kleine Tube Zahnpasta, ein kleines Handtuch und gegebenenfalls Toilettenpapier.

  • Bargeld: Nicht alle Hütten akzeptieren Kartenzahlung.

Sicherheit auf der Hütte

Sicherheit auf der Hütte beginnt lange bevor du überhaupt den ersten Schritt auf dem Weg machst. Es ist die Vorbereitung, die den Unterschied ausmacht. Wenn du dich körperlich und mental gut vorbereitet hast, kannst du die Tour erst richtig genießen. Die Berge sind kein Ort für Überraschungen, besonders nicht für Anfänger.

Das Wetter kann sich im Gebirge blitzschnell ändern. Ein sonniger Morgen kann sich schnell in einen stürmischen Nachmittag verwandeln. Deshalb ist es wichtig, immer den aktuellen Wetterbericht zu prüfen, bevor du morgens losgehst. Informiere dich auch bei den Hüttenwirten über die Bedingungen auf den Wegen. Wenn du dunkle Wolken aufziehen siehst oder starker Wind aufkommt, zögere nicht, deine Pläne anzupassen. Manchmal bedeutet Sicherheit, umzukehren oder eine Nacht länger auf der Hütte zu bleiben.

Verlasse dich nie nur auf dein Handy. Nimm immer eine physische Karte und einen Kompass mit. Lerne, wie man sie benutzt, bevor du losfährst. Dein Handy-Akku kann leer sein, und der Empfang ist in den Bergen oft schlecht. Eine gute Orientierung ist überlebenswichtig.

Es ist auch ratsam, sich bei der Ankunft auf der Hütte ins Hüttenbuch einzutragen. Das gibt anderen Wanderern und im Notfall auch den Rettungskräften Auskunft über deine Anwesenheit und deine geplante Route. Für Notfälle ist die Nummer der Bergrettung wichtig: 140 in Österreich. Eine zusätzliche Bergsportversicherung kann sich im Ernstfall auszahlen, da Rettungseinsätze teuer werden können.

Denke daran, dass du auf einer Hüttentour nicht immer sofort Hilfe bekommst. Du bist auf dich und deine Begleiter angewiesen. Ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set, inklusive Blasenpflaster, ist daher unerlässlich. Kleine Verletzungen können eine Tour schnell beeinträchtigen, wenn sie nicht richtig versorgt werden.

Die Berge verlangen Respekt. Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer sicheren und schönen Tour. Sei ehrlich zu dir selbst, was deine Fitness und Erfahrung angeht, und plane entsprechend. Lieber eine Tour weniger, aber dafür sicher und mit Freude erlebt.

Hüttenetikette

Auf einer Hütte gelten andere Regeln als zu Hause. Ein respektvoller Umgang miteinander macht die Tour für alle angenehmer. Ruhezeiten sind unbedingt einzuhalten.

In den Schlafräumen ist es üblich, die Wanderschuhe auszuziehen. Oft gibt es dafür extra Hüttenschuhe. Wenn du ein leichter Schläfer bist, sind Ohrstöpsel eine gute Idee. Die Hüttenwirte stellen meist ein Frühstück bereit, das oft schon früh am Morgen beginnt. Viele Wanderer sind Frühaufsteher, sowohl beim Start als auch beim Zubettgehen.

Wenn du abends noch etwas lesen möchtest, nimm am besten ein Buch oder einen E-Reader mit. So störst du niemanden. Das Essen auf der Hütte ist oft eine tolle Erfahrung. Probiere lokale Spezialitäten wie Kaiserschmarrn oder eine deftige Suppe. Das schmeckt nach einem langen Tag in den Bergen besonders gut.

Auf Hütten ist Bargeld oft die bevorzugte Zahlungsmethode. Nicht jede Hütte hat einen Kartenleser. Informiere dich vorher, ob du genug Bargeld dabei hast.

Denke daran, dass Hütten einfache Unterkünfte sind. Die Gemeinschaft steht im Vordergrund. Ein freundliches Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme sind wichtig. So wird die Hüttentour zu einem echten Erlebnis.

Die schönsten 3-Tages-Touren in den Alpen

Die Alpen locken mit unzähligen Möglichkeiten für eine dreitägige Hüttentour. Für Einsteiger eignen sich besonders Routen, die eine gute Balance zwischen landschaftlicher Schönheit und machbarer Anforderung bieten. Solche Touren führen oft durch sanftere Bergregionen, wo die Wege gut ausgebaut sind und die Hütten auch für weniger erfahrene Wanderer gut erreichbar sind.

Eine tolle Option ist beispielsweise eine Tour durch die Allgäuer Alpen. Hier findet man oft Wege, die über blumenreiche Almwiesen führen und mit grandiosen Ausblicken belohnen. Die Hütten in dieser Region sind bekannt für ihre Gemütlichkeit und die herzhafte regionale Küche. Das macht die Abende nach einem Wandertag besonders angenehm.

Eine andere beliebte Wahl ist der Salzburger Almenweg. Diese Route ist bekannt für ihre abwechslungsreichen Etappen, die von leichten Wanderungen bis zu mittelschweren Anstiegen reichen. Man wandert von Hütte zu Hütte, durchquert kleine Almdörfer und genießt dabei immer wieder neue, weite Panoramablicke. Es ist ein gutes Beispiel dafür, wie man in drei Tagen die Vielfalt der Alpen erleben kann.

Bei der Auswahl einer 3-Tages-Tour ist es wichtig, die eigene Kondition und Erfahrung realistisch einzuschätzen. Eine Tour, die als "leicht bis mittel" eingestuft wird, bietet oft den besten Einstieg, ohne zu überfordern.

Für diejenigen, die schon etwas Bergerfahrung haben und eine leichte Herausforderung suchen, bieten sich Touren an, die auch mal etwas steilere Passagen beinhalten. Hier kann man die alpine Landschaft intensiver spüren. Wichtig ist dabei immer eine gute Vorbereitung und die richtige Ausrüstung, damit die Tour zu einem positiven Erlebnis wird.

Die Wahl der richtigen Tour hängt stark von persönlichen Vorlieben ab. Manche suchen die Einsamkeit, andere schätzen die Geselligkeit auf den Hütten. Drei Tage sind eine gute Zeitspanne, um in die Bergwelt einzutauchen, ohne gleich eine ganze Woche Urlaub opfern zu müssen. Es ist die perfekte Dauer für einen ersten, intensiven Eindruck vom Hüttenwandern.

Genussvolle Hüttentour in den Allgäuer Alpen

Die Allgäuer Alpen locken mit einer wunderbaren Mischung aus sanften Grasbergen und schroffen Gipfeln. Eine Hüttentour hier ist oft der perfekte Einstieg ins Bergabenteuer. Die Wege sind meist gut markiert und führen durch eine Landschaft, die zum Verweilen einlädt.

Man kann hier Touren finden, die auch für Anfänger gut machbar sind. Oft sind es mehrtägige Wanderungen, bei denen man von Hütte zu Hütte zieht. Das Besondere ist die Kombination aus körperlicher Aktivität und der Gemütlichkeit auf den Hütten. Abends sitzt man zusammen, tauscht sich aus und genießt die Ruhe der Berge.

Besonders der Heilbronner Weg gilt als Klassiker, auch wenn er anspruchsvoller ist. Für den Einstieg eignen sich aber auch kürzere Abschnitte oder weniger ausgesetzte Routen. Man sollte sich vorher gut informieren, welche Tour zur eigenen Kondition passt.

Die Infrastruktur ist gut ausgebaut. Viele Hütten bieten einfache, aber saubere Unterkünfte und Verpflegung. Man muss sich aber bewusst sein, dass man sich in den Bergen befindet. Luxus sollte man nicht erwarten, aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache.

Eine typische 3-Tages-Tour könnte so aussehen:

  • Tag 1: Anreise zum Ausgangspunkt, Aufstieg zur ersten Hütte. Oft sind das nur wenige Stunden Gehzeit, damit man sich akklimatisieren kann.

  • Tag 2: Die längste Etappe der Tour. Man wandert über aussichtsreiche Höhenwege zu einer anderen Hütte. Hier kann man schon mal anspruchsvollere Passagen meistern.

  • Tag 3: Gemütlicher Abstieg ins Tal, oft mit Einkehrmöglichkeiten unterwegs.

Die Allgäuer Alpen bieten eine tolle Kulisse für die erste Hüttentour. Die Wege sind oft gut ausgebaut und die Hütten laden zur Einkehr ein. Man spürt die Natur und kommt zur Ruhe.

Man sollte sich auf wechselhaftes Wetter einstellen. Auch im Sommer kann es in den Bergen kühl werden oder regnen. Die richtige Ausrüstung ist daher wichtig. Gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und ein Rucksack mit dem Nötigsten sind unerlässlich. Die Planung der Route und die Reservierung der Hütten sind ebenfalls wichtige Schritte, die man nicht unterschätzen sollte.

Hüttentour auf dem Salzburger Almenweg

Der Salzburger Almenweg bietet sich für eine dreitägige Hüttentour besonders gut an. Diese Route führt durch das Herz des Salzburger Landes und ist bekannt für ihre sanften Almwiesen und die vielen urigen Hütten. Es ist eine Tour, die sich gut für Einsteiger eignet, die erste Erfahrungen mit mehrtägigen Wanderungen sammeln möchten.

Die Strecke ist nicht übermäßig anspruchsvoll. Sie bewegt sich meist im leichten bis mittleren Schwierigkeitsbereich. Das bedeutet, dass man keine extremen Steilhänge oder ausgesetzten Grate erwarten muss. Stattdessen genießt man weite Ausblicke und angenehme Wege.

Ein Hauptgrund, warum der Salzburger Almenweg für Anfänger so gut passt, ist die gute Infrastruktur. Es gibt viele Hütten, die gut erreichbar sind und oft auch über eine gute Versorgung verfügen. Das macht die Planung und Durchführung der Tour deutlich einfacher.

Die Highlights dieser Tour sind vielfältig. Man wandert durch blühende Almwiesen, vorbei an kleinen Bächen und genießt immer wieder grandiose Panoramablicke auf die umliegenden Berge. Die Almdörfer laden zum Verweilen ein und bieten die Möglichkeit, regionale Spezialitäten zu probieren.

Für eine dreitägige Tour könnte man beispielsweise einen Abschnitt wählen, der von Hütte zu Hütte führt und dabei die schönsten Ecken des Weges erkundet. Es ist ratsam, sich im Vorfeld über die genauen Etappen und die jeweiligen Hütten zu informieren und diese rechtzeitig zu buchen, besonders in der Hauptsaison.

Die Tour ist eine tolle Möglichkeit, die Bergwelt auf eine entspannte Art und Weise kennenzulernen. Man muss kein erfahrener Bergsteiger sein, um diese Schönheit genießen zu können. Es ist ein Einstieg, der Lust auf mehr macht.

Dein Abenteuer wartet!

So, das war's also. Drei Tage in den Bergen, das ist gar nicht so wild, oder? Man muss kein Super-Athlet sein, um das mal auszuprobieren. Mit der richtigen Planung und ein bisschen Vorbereitung steht deinem ersten Hüttenabenteuer nichts mehr im Weg. Denk dran, es geht nicht darum, Rekorde zu brechen, sondern einfach mal rauszukommen, die Luft zu genießen und vielleicht ein paar neue Leute kennenzulernen. Pack deinen Rucksack und los geht's – die Berge warten schon auf dich!

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich die richtige Hüttentour für Anfänger?

Für den Anfang sind Touren mit kürzeren Tagesetappen und nicht zu vielen Höhenmetern super. Achte darauf, dass die Wege gut ausgeschildert sind. Eine dreitägige Tour ist oft perfekt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ohne gleich überfordert zu sein.

Wann ist die beste Zeit für eine Hüttentour?

Die beste Zeit ist meist von Ende Juni bis Anfang Oktober. Im Hochsommer (Juli/August) ist viel los, also solltest du unbedingt vorher buchen. Der September ist oft ruhiger und hat meist tolles Wetter. Im Frühsommer kann noch Schnee liegen.

Muss ich die Hütten im Voraus buchen?

Ja, unbedingt! Besonders in der Hauptsaison sind die beliebten Hütten schnell ausgebucht. Es ist am besten, die Unterkünfte schon bei der Tourenplanung zu reservieren, damit du sicher einen Schlafplatz hast.

Wie fit muss ich für eine 3-Tage-Hüttentour sein?

Du solltest gerne wandern und keine Probleme damit haben, mehrere Stunden am Stück mit einem Rucksack unterwegs zu sein. Regelmäßige Spaziergänge oder Radtouren helfen. Sei ehrlich zu dir selbst, was deine Ausdauer angeht.

Was muss ich unbedingt einpacken?

Wichtige Dinge sind wetterfeste Kleidung (am besten im Zwiebellook), feste Wanderschuhe, ein Rucksack mit Wasser und Snacks, Sonnencreme und ein Hüttenschlafsack. Weniger ist oft mehr, packe also nur das Nötigste.

Was mache ich, wenn das Wetter schlecht wird?

Gute Touren haben oft Alternativen oder man kann eine Etappe abkürzen. Sei auf alles vorbereitet und informiere dich über das Wetter, bevor du losgehst. Im Zweifel ist es besser, eine Tour zu verschieben, als sich in Gefahr zu bringen.

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