Was ist eine Softshelljacke? Diese Jacken tauchen überall auf – beim Wandern, Radfahren oder einfach im Alltag. Sie fühlen sich weich an, tragen sich bequem und sind irgendwie immer genau richtig, wenn das Wetter mal wieder nicht weiß, was es will. Aber was steckt eigentlich dahinter? Hier erfährst du, was eine Softshelljacke ausmacht, wofür sie gedacht ist und warum sie in keinem Kleiderschrank fehlen sollte.
Was ist eine Softshelljacke und wie unterscheidet sie sich von anderen Jacken?
Eine Softshelljacke beschreibt eine Gruppe moderner Funktionsjacken.
Definition und Ursprünge des Softshell-Begriffs
Sie ist keine Einzelart oder ein einzelnes Material. Stattdessen steht Softshell für ein Bauprinzip: Die Jacke besitzt eine weiche Außenhaut, oft angenehm griffig und elastisch. Mitte der 1980er-Jahre sind die ersten Modelle aufgetaucht, schnell wurden sie Teil vieler Outdoor-Garderoben. Ihr Ziel? Mehr Komfort und Schutz beim Sport oder im Alltag.
Die Bezeichnung Softshell – wörtlich „weiche Schale“ – steht im direkten Gegensatz zur sogenannten Hardshelljacke mit harter, oft knisternder Oberfläche. Das Material besteht meist aus mehreren Funktionsschichten, die gezielt Wind, Kälte und Feuchtigkeit abhalten.
Vergleich zu Hardshell- und Fleecejacken
Softshelljacken stehen irgendwo zwischen den klassischen Hardshell-Regenjacken und den reinen Fleecejacken. Jede Jackenart hat ihre eigenen Stärken:
|
Jacken-Typ |
Windschutz |
Wasserschutz |
Atmungsaktivität |
Isolierung |
|---|---|---|---|---|
|
Softshell |
Gut |
Abweisend |
Hoch |
Mittel |
|
Hardshell |
Sehr gut |
Sehr gut |
Wenig |
Gering |
|
Fleece |
Kaum |
Kein |
Sehr hoch |
Gut |
Die Softshelljacke bietet damit einen echten Kompromiss:
-
Sie schützt besser gegen Wind als Fleece, lässt aber mehr Luft durch als Regenjacken.
-
Sie bleibt bei Niesel oder kurzem Schauer trocken, ist aber nicht für starken Dauerregen geeignet.
-
Sie trägt sich durch das flexible Obermaterial sehr angenehm und passt sich jeder Bewegung an.
Typische Einsatzgebiete einer Softshelljacke
Im Alltag oder bei Outdoor-Aktivitäten spielt eine Softshelljacke ihre Stärken aus:
-
Optimal beim Wandern, Mountainbiking, Klettern oder Walken
-
Perfekt für wechselhafte Bedingungen im Frühling und Herbst
-
Angenehm auch bei Touren mit viel Bewegung, wenn Wetterschutz und Atmungsaktivität gefragt sind
Softshelljacken schaffen den Spagat zwischen Schutz und Komfort – sie fühlen sich wie eine zweite Haut an, halten aber Wind und Niesel vom Körper fern.
Gerade in der Übergangszeit, beim Spaziergang am Morgen oder auf dem Radweg zur Arbeit, macht sich der Komfort einer Softshelljacke bezahlt. Hier werden Hardshells schnell zu warm, Fleece allein aber zu luftig. So ist die Softshelljacke ein passender Begleiter für die meisten Tage, außer bei starken Gewittern oder Schneechaos.
Wie ist eine Softshelljacke aufgebaut?

Der Aufbau einer Softshelljacke folgt einem einfachen Prinzip: unterschiedliche Schichten werden miteinander verbunden, um ein vielseitiges Kleidungsstück zu schaffen. Jede Lage übernimmt eine spezielle Aufgabe. Das Ergebnis ist eine Jacke, die sich angenehm trägt und vor Wind sowie leichtem Niederschlag schützt.
Mehrschichtiger Aufbau und Materialzusammensetzung
Softshelljacken setzen meist auf einen mehrlagigen Stoff:
-
Außenschicht: Diese sorgt für Schutz. Sie ist meist abriebfest, leicht elastisch und oft mit einer wasserabweisenden Beschichtung behandelt. Polyester oder Polyamid sind hier gängig. Durch die Beschichtung perlt Wasser einfach ab.
-
Mittelschicht: Bei hochwertigen Modellen sorgt hier eine atmungsaktive Membran dafür, dass Wind draußen, aber Feuchtigkeit von innen nach außen gelangt. Das macht das Tragegefühl angenehm.
-
Innenschicht: Hier wird es weich. Ein Fleece- oder Meshfutter wärmt zusätzlich, schmiegt sich an und nimmt Feuchtigkeit gut auf.
Dadurch kombiniert die Jacke Schutz, Komfort und Atmungsaktivität.
Hybridmodelle und spezielle Varianten
Es gibt auch Hybridmodelle: Diese verbinden mehrere Gewebearten in einem Kleidungsstück.
-
Bereiche an Schultern oder Ellenbogen sind oft robuster, da sie mehr beansprucht werden.
-
Im Rücken oder unter den Armen setzen viele auf besonders atmungsaktive Einsätze.
-
Manche Modelle kombinieren sogar Softshell mit anderen Stoffen, zum Beispiel Merinowolle im Innenbereich für noch mehr Komfort.
Dazu kommen spezielle Varianten mit Features wie abnehmbaren Kapuzen, zusätzlichen Belüftungsreißverschlüssen oder wärmendem Innenmaterial für kalte Tage.
Unterschiede zwischen zwei- und dreilagigen Softshells
Softshelljacken werden in zweilagiger und dreilagiger Version angeboten. Der Unterschied liegt im Aufbau:
|
Aufbau |
Außenschicht |
Membran |
Innenschicht |
|---|---|---|---|
|
Zweilagig |
✓ |
✗ |
✓ |
|
Dreilagig |
✓ |
✓ |
✓ |
-
Zweilagige Softshells bestehen aus Obermaterial und Innenfutter. Sie sind besonders elastisch, sehr leicht und ideal für den Alltag oder die Übergangszeit.
-
Dreilagige Modelle haben zusätzlich eine Membran. So bieten sie mehr Windschutz und meist auch bessere Wasserabweisung.
Im Alltag reicht meistens eine zweilagige Jacke, für längere Touren oder wechselhaftes Wetter lohnt sich ein dreilagiges Modell.
Softshelljacken punkten vor allem durch Vielseitigkeit. Sie sind echte Allrounder beim Schutz vor Wind sowie als leichte Isolation gegen Kälte, ohne dabei zu schwer oder steif zu wirken.
Welche Eigenschaften machen Softshelljacken besonders?
Softshelljacken setzen stark auf Atmungsaktivität. Die Materialien sind so entwickelt, dass Feuchtigkeit schnell vom Körper wegtransportiert wird. Dadurch entsteht ein trockenes Körperklima, auch wenn draußen alles richtig nass ist. Wer beim Wandern oder Radfahren mal unter der Jacke geschwitzt hat, weiß, wie wichtig das ist. Schwitzwasser sammelt sich bei Softshell kaum, man bleibt angenehm trocken.
Durch atmungsaktive Stoffe bietet eine Softshelljacke hohen Tragekomfort bei Bewegung.
Viele Modelle haben kleine Extras wie Unterarm-Reißverschlüsse. Sie bieten zusätzliche Belüftung, wenn es doch mal zu warm wird.
-
Feuchtigkeit wird zügig abgeleitet
-
Schwitzen fällt kaum ins Gewicht
-
Das Klima unter der Jacke bleibt stabil
Schwitzt du oft bei Anstrengung draußen, ist eine Softshelljacke meist die angenehmere Wahl – die Haut bleibt trockener als bei vielen anderen Jackentypen.
Wind- und Wasserabweisung im Alltag
Wer morgens durch den Herbstwind radelt oder kurz durch Nieselregen spaziert, spürt oft die Vorteile. Softshelljacken halten Wind sehr gut draußen. Eine feine Membran im Stoff sorgt dafür, dass Kälte keine Chance hat.
Wasserabweisende Beschichtungen lassen Tropfen einfach abperlen. Das funktioniert gut bei leichtem Regen und Spritzwasser. Aber: Dauerregen und große Mengen Wasser schaffen es irgendwann durch das Material. Darum bieten Softshells Schutz – aber eben keinen echten Ersatz für Regenjacken.
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Eigenschaft |
Schutzgrad |
|---|---|
|
Wind |
Sehr hoch |
|
Leichter Regen |
Hoch |
|
Starker Regen |
Niedrig |
-
Wind bleibt draußen, Kälte kommt kaum durch
-
Leicht zu pflegen dank robustem Obermaterial
-
Nachimprägnieren sorgt für längeren Schutz
Bewegungsfreiheit und Komfort durch elastische Materialien
Ein typisches Merkmal von Softshelljacken ist ihre hohe Elastizität. Sie verwenden Stoffe, die sich dehnen lassen und bei Bewegung mitgehen. Gerade bei Aktivitäten wie Klettern, Radfahren oder Wandern ist das ein echter Pluspunkt.
Starre Jacken engen ein – Softshelljacken machen jede Bewegung mit. Das erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch die Freude an Bewegung. Die meisten Modelle tragen sich dabei sehr leicht und angenehm.
Wichtige Komfortmerkmale auf einen Blick:
-
Flexibler Schnitt, kein Zwicken
-
Leicht und weich, kein Rascheln beim Tragen
-
Bewegungen bleiben natürlich, nichts hemmt dich
Viele schätzen an Softshelljacken vor allem ihre Bewegungsfreiheit. Beim Sport, bei der Arbeit oder unterwegs im Alltag passt sich das Material einfach an – das fühlt sich richtig gut an, auch wenn mal mehr Action angesagt ist.
Wie warm hält eine Softshelljacke wirklich?
Softshelljacken sind bekannt für ein gutes Gleichgewicht zwischen Schutz vor Kälte, Bewegungsfreiheit und Klimafunktion. Beim Warmhalten können sie aber je nach Modell und Aufbau unterschiedlich abschneiden.
Wärmeisolierende Materialien und Fütterungen
Viele Softshelljacken besitzen eine dünne Fleece- oder Mikrofleece-Schicht auf der Innenseite. Diese sorgt dafür, dass Wärme im Inneren bleibt und Feuchtigkeit vom Körper weggeleitet wird.
-
Weiches Futter polstert und wärmt
-
Spezielle Stoffe wie Fleece halten windige Kälte draußen
-
Dickere Modelle geben meist mehr Wärme als besonders leichte Jacken
Im Vergleich zur typischen Regenjacke sind Softshells oft wärmer und bequemer zu tragen. Daunenjacken oder explizite Winterjacken mit viel Isolierung sind aber meist unschlagbar bei echtem Frost.
|
Modellart |
Innenschicht |
Isolationswert |
|---|---|---|
|
Leichte Softshell |
Dünnes Microfleece |
Mittel |
|
Sportliche Softshell |
Kein oder dünnes Futter |
Gering |
|
Winter-Softshell |
Dickes Fleece oder Teddy |
Hoch |
Grenzen des Kälteschutzes bei Softshelljacken
Die Isolation reicht oft aus für Frühling, Herbst und milde Wintertage. Richtig kalte Temperaturen und längere Standzeiten draußen fordern dem Softshell-Konzept jedoch Grenzen ab.
-
Softshelljacken sind winddicht und teilweise wasserabweisend
-
Kein voller Ersatz für wattierte oder Daunenjacken bei Kälte
-
Bei Frost und Schnee lieber zusätzliche Schichten tragen
Viele setzen beim Wandern auf Softshelljacken als mittlere Schicht, kombinieren aber bei Bedarf eine dünne Funktionsjacke oder Isolationsschicht dazu. Vielseitigkeit bleibt das große Plus.
Tipps zur Kombination mit anderen Kleidungsstücken
Mit dem sogenannten Zwiebelprinzip lassen sich Softshelljacken flexibel anpassen.
-
Als erste Schicht eignet sich Funktionsunterwäsche, um Feuchtigkeit abzuleiten.
-
Bei mehr Wind oder Kälte eine Fleecejacke oder Weste zusätzlich wählen.
-
Bei Regen oder starkem Wind: Eine wasser- bzw. winddichte Überjacke drüberziehen.
Kombiniert mit anderen Schichten kann Softshell überraschend warm halten. Im Alltag reicht meist ein T-Shirt oder Longsleeve darunter, für Sport und Outdoor eignen sich passende Schichten aus Funktionsmaterial.
Wichtig: Softshelljacken sind vielseitig, ersetzen aber keine dicke Winterjacke bei Minusgraden über längeren Zeitraum.
Für welche Aktivitäten eignet sich eine Softshelljacke am besten?
Softshelljacken sind echte Allrounder. Meist kommt dieses Kleidungsstück ins Spiel, wenn das Wetter unsicher ist und aktive Bewegung gefragt ist.
Outdoor-Sportarten wie Wandern, Radfahren und Klettern
Softshelljacken sind wie gemacht für Bewegung draußen. Besonders bei Wanderungen, Radtouren oder Kletterausflügen zeigt sich ihre Stärke. Das Material schützt vor Wind und kurzen Regenschauern, ohne Hitzestau. Abgeschlossene Jacken sind atmungsaktiv und sorgen dafür, dass Schweiß verdunsten kann. Beim Klettern ist Bewegungsfreiheit entscheidend – und Softshell macht alles mit. Radfahren bei wechselhaftem Wetter ist ebenso ein typischer Einsatz, weil die Jacke leicht und flexibel bleibt.
-
Winddicht und wasserabweisend, ideal für wechselhaftes Wetter
-
Geringes Gewicht: angenehm zu tragen, auch auf längeren Touren
-
Elastisch: schränkt kein bisschen ein
Freizeitgebrauch und Alltagstauglichkeit
Solche Jacken sind nicht nur für Sportliche gedacht. Im Alltag, auf dem Weg in die Arbeit oder beim Gassi-Gehen mit dem Hund schützt eine Softshelljacke vor Kälte und Nässe. Dabei bleibt sie unauffällig und sitzt bequem, sodass sie – zum Beispiel bei spontanen Wetterumschwüngen – immer praktisch ist.
Viele Nutzer empfinden Softshelljacken als die ideale Übergangsjacke, weil sie leicht und trotzdem schützend sind. Die Jacke passt außerdem in fast jeden Rucksack und nimmt kaum Platz weg.
Grenzen bei starkem Regen und Extrembedingungen
Doch nicht immer ist Softshell die beste Wahl. Bei richtig heftigem Regen versagt ihre wasserabweisende Schicht irgendwann. Da hilft nur noch eine Hardshelljacke oder ein Regencape. Auch bei sehr kalten, windigen Bedingungen kommt eine isolierte Jacke besser klar. Es gilt:
-
Softshell für moderate Bedingungen und viel Bewegung
-
Hardshell oder Daune für extreme Kälte, Dauerregen oder Schnee
|
Aktivität |
Geeignet (✓/✗) |
|---|---|
|
Wandern |
✓ |
|
Mountainbiken |
✓ |
|
Klettern |
✓ |
|
Spaziergänge |
✓ |
|
Skitouren bei Sonne |
✓ |
|
Starkregen/Schneesturm |
✗ |
Wer eine Jacke sucht, die vielseitig und bei Bewegung angenehm bleibt, liegt mit einer Softshelljacke meist goldrichtig. Mit intensiver Bewegung fühlt sich jeder darin wohl, solange das Wetter im Rahmen bleibt.
Wie pflege und imprägniere ich meine Softshelljacke richtig?
Wann neu imprägnieren notwendig wird
Mit jeder Wäsche und Nutzung verliert die Imprägnierung an Wirkung. Der Abperleffekt bei Regen lässt irgendwann nach. Dann ist eine neue Imprägnierung wichtig, um den Schutz aufzufrischen.
Anzeichen, dass es Zeit wird:
-
Regentropfen ziehen in den Stoff ein und perlen nicht mehr ab
-
Nach starken oder häufigen Waschgängen
-
Wenn sich die Jacke von außen feucht anfühlt
Zur Imprägnierung bieten sich Sprays speziell für Softshell an. Die Jacke soll sauber und trocken sein. Sprühe die Imprägnierung dünn und gleichmäßig auf und lasse sie gut trocknen, am besten an der frischen Luft.
Umweltschonende Pflege und Materialien
Ein bewusster Umgang mit der Jacke schont Umwelt und Material. Wasche so selten wie möglich. Nutze umweltfreundliche Waschmittel ohne Duftstoffe oder aggressive Chemikalien. Viele Hersteller bieten spezielle Reinigungs- und Imprägniermittel, die biologisch abbaubar sind.
Eine Übersicht ökologischer Vorteile bei der Softshellpflege:
|
Vorteil |
Beschreibung |
|---|---|
|
Weniger Waschgänge |
spart Energie, Wasser, schont Jacke |
|
Umweltfreundliche Produkte |
reduzieren Schadstoffbelastung |
|
Längere Lebensdauer |
weniger Abfall durch Nachkauf |
Die richtige Pflege verlängert das Leben der Jacke und leistet einen kleinen Beitrag für die Umwelt.
Worauf sollte ich beim Kauf einer Softshelljacke achten?

Beim Aussuchen einer Softshelljacke machen schon kleine Unterschiede viel aus. Nicht jedes Modell passt zu jedem Alltag oder Abenteuer. Hier zählt am Ende, was genau gesucht wird – und wie sich die Jacke anfühlen soll.
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Passform und Bewegungsfreiheit als Auswahlkriterien
Softshelljacken müssen gut sitzen, aber nicht drücken. Eine gute Passform bedeutet, die Jacke liegt angenehm an, lässt aber Raum für Bewegung. Gerade beim Wandern, Radfahren oder Klettern ist Flexibilität entscheidend.
Achte auf diese Punkte, wenn du verschiedene Modelle ausprobierst:
-
Die Länge der Ärmel – sollten auch bei ausgestreckten Armen nicht zu kurz sein.
-
Genug Platz an Schultern und Rücken, besonders bei Bewegungen.
-
Nicht zu eng, damit eine dünne Schicht darunter passt, aber auch nicht zu weit – sonst geht Wärme verloren.
Ausstattung wie Reißverschlüsse, Kapuze und Taschen
Praktische Extras können den Unterschied machen.
Folgendes macht Softshelljacken besonders alltagstauglich:
-
Verstellbare Kapuze gegen Wind und Nieselregen.
-
Viele, gut erreichbare Taschen für Handy, Schlüssel und Co.
-
Wasserdichte oder zumindest wasserabweisende Reißverschlüsse schützen den Inhalt.
-
Saum- und Ärmelbündchen lassen sich ideal anpassen und halten die Wärme – gerade bei Wind.
Nicht jede Tätigkeit braucht alle Features. Wer viel draußen unterwegs ist, wird Extras wie belüftete Taschen oder Unterarmreißverschlüsse schätzen. Im Alltag genügt auch ein schlichtes Modell.
Nachhaltigkeit und Materialherkunft
Das Umweltbewusstsein wächst – auch bei Outdoor-Bekleidung. Beim Kauf lohnt ein Blick auf Material und Herstellung. Zertifikate wie Bluesign® oder recyceltes Polyester stehen oft für bessere Umweltstandards.
Im Überblick, worauf geachtet werden kann:
|
Nachhaltige Merkmale |
Bedeutung |
|---|---|
|
Recycelte Materialien |
Reduzieren Abfall, schonen Ressourcen |
|
PFC-freie Imprägnierung |
Ohne umweltschädliche Chemikalien |
|
Faire Produktionsbedingungen |
Wert auf sichere und faire Arbeit |
Es lohnt sich, Qualität statt Menge zu wählen. Besser eine Jacke, die lange hält und gut verarbeitet ist, als viele Billigmodelle, die nach kurzer Zeit ausgedient haben.
Jede Jacke ist ein Kompromiss zwischen Schutz, Komfort und Umweltgedanken. Wer weiß, was wirklich gebraucht wird, findet einfach das passende Modell.
Fazit: Softshelljacken – Vielseitige Begleiter für draußen
Am Ende bleibt festzuhalten: Eine Softshelljacke ist echt praktisch, wenn man viel draußen unterwegs ist. Sie ist leicht, bequem und schützt vor Wind und leichtem Regen – aber eben nicht bei Dauerregen. Für Wanderungen, Radtouren oder einfach einen Spaziergang im Park ist sie super. Ich persönlich greife immer wieder zu meiner, weil sie nicht so steif ist wie eine Regenjacke und trotzdem warm hält. Klar, bei richtig miesem Wetter braucht man vielleicht noch was Drüber, aber für die meisten Tage reicht sie völlig aus. Wer also eine Jacke sucht, die fast alles mitmacht und dabei nicht zu schwer ist, macht mit einer Softshell eigentlich nichts falsch.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Softshelljacke genau?
Eine Softshelljacke ist eine leichte Jacke, die aus mehreren Schichten besteht. Sie schützt gut vor Wind und leichtem Regen und ist sehr bequem. Ihre Außenseite fühlt sich weich an und ist trotzdem ziemlich robust. Sie ist vor allem für sportliche Aktivitäten draußen gedacht.
Ist eine Softshelljacke wasserdicht?
Nein, Softshelljacken sind meist nur wasserabweisend, aber nicht komplett wasserdicht. Sie halten leichten Regen aus. Bei starkem oder langanhaltendem Regen solltest du lieber eine richtige Regenjacke anziehen.
Für welche Aktivitäten eignet sich eine Softshelljacke?
Softshelljacken sind super für Wandern, Radfahren, Klettern oder Spaziergänge im Alltag. Sie sind ideal, wenn du dich viel bewegst und das Wetter wechselhaft ist. Für sehr nasses oder kaltes Wetter sind sie aber weniger geeignet.
Wie warm hält eine Softshelljacke?
Eine Softshelljacke wärmt mehr als eine dünne Regenjacke, aber weniger als eine dicke Winterjacke. Oft ist innen ein Fleece oder ein anderes weiches Material, das die Wärme hält. Wenn es sehr kalt ist, kannst du darunter noch einen Pullover oder eine Fleecejacke anziehen.
Wie pflege ich meine Softshelljacke richtig?
Du solltest deine Softshelljacke am besten mit wenig Waschmittel und ohne Weichspüler waschen. Lass sie an der Luft trocknen. Wenn Wasser nicht mehr abperlt, kannst du die Jacke neu imprägnieren. So bleibt sie lange funktional.
Worauf muss ich beim Kauf einer Softshelljacke achten?
Achte darauf, dass die Jacke gut sitzt und du dich gut bewegen kannst. Praktisch sind viele Taschen, eine Kapuze und stabile Reißverschlüsse. Wenn dir Nachhaltigkeit wichtig ist, schau nach Jacken aus recycelten Materialien.






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